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Kurze Geschichte der Familie
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Der erste in Schlesien urkundlich genannte Rothkirch ist 1302 Woycecho de rufa ecclesia in einer Urkunde des Klosters Leubus. Alle heute lebenden Mitglieder des Familienverbands führen ihre Abstammung auf Hans v. R. zurück, der 1428 starb und 1411 als Marschall des Herzogs Wenzel, Bischoffs von Breslau, 1413 als Marschall des Herzogs Heinrich v. Lüben genannt wird.

1620 wurde aufgrund der Stiftung von Vetter Wolf (1573-1619)der Rothkirch`sche Familienverband begründet, der sich fortan alle drei Jahre zu Familientagen traf. Hauptzweck war die gemeinschaftliche Bestimmung über das Stiftungsvermögen, aus dem z.B. bis zum Ende des zweiten Weltkriegs zwei Studienplätze an der Ritterakademie in Liegnitz für Angehörige der Familie finanziert wurden.

(Fortsetzung in Bearbeitung)

Sämtliche in Schlesien lebenden Angehörigen der Familie mußten Ende des II. Weltkriegs, die meisten im Januar 1945, ihre Heimat für immer verlassen. Sie gründeten - oft nach schwierigen Jahren - neue Existenzen in Westdeutschland, teilweise auch in Südamerika, Kanada und in anderen Ländern.

Die Stammhäuser der Familie in Schlesien blieben 1945 teils erhalten (Rothkirch und Schottgau), teils wurden sie durch Kriegshandlungen ganz (Massel), weitgehend (Panthenau) oder teilweise (Bärsdorf) zerstört.